Peenemünde – eine Reise in die historische Vergangenheit

Unterwegs in Peenemünde war eines unserer Ziele natürlich das historisch – technische Museum.

Ehemalig als Heeresversuchsanstalt für Raketentechnik gebaut kann man sich heute als Gast über die in den 1936 – 1945 entstandene Raketentechnik und deren Geschichte informieren.

Auf dem Außengelände sind je eine A4 auch bekannt als Vergeltungswaffe 2 (V2) und eine Fieseler Fi 103 (V1) ausgestellt.

Das Museum im ehemaligen Kraftwerkgebäude zeigt jedoch  nur einen ganz kleinen Teil der eigentlichen Heeresversuchsanstalt.

Den eigentlich (für uns) wirklich spannenden Teil haben wir nämlich erst bei Einbruch der Dämmerung erforscht.

Am Strand entlang und ein ganzes Stück tief im Wald hinter dem Naturschutzgebiet Kienhagen findet man einen großen verlassenen Teil der restlichen Heeresversuchsanstalt angefangen mit der Startstelle Strand über die Produktionstellen bishin zu den Arbeiterunterkünften ( u.a. von Wernher von Braun – Zitat Basti:“ Der deutsche Raketentechniker überhaupt“)

Wo mich persönlich der erste Teil unseres Ausfluges eher weniger beflügelt hat wurde mein Interesse am Abend um einiges gesteigert. Erschreckend und faszinierend zugleich ist es zu sehen was hier damals durch Menschenhand enstanden und vernichtet wurde.

Da das Gebiet wirklich groß und umfassend ist konnten wir nicht alles entdecken, denn je dunkler es wurde desdo stärker bekamen wir das Gefühl das man von den  Schatten der Vergangenheit umkreist wurde.

Denn um die Produktion zu steigern hat Heinrich Himler ( Reichsführer der SS) ,wie derzeit üblich, ca 3000 Zwangsarbeitern auf seinem Gelände beschäftigt. Und das der Tod in der damaligen Zeit nicht fern von Führungspositionen und leitenden Persönlichkeiten zu finden war ist uns allen kein Geheimnis.

Je mehr man sich mit der Geschichte befasst und sie auch, fernab der Touristenwege, auf eigenen Wegen entdecken kann, desdo absurder und leider auch faszinierender wird das, was damals in unserem Land passiert ist.

Auch wenn man es damals im Geschichtsunterricht absolut öde fand muss ich mittlerweile sagen, dass ich mich ärgere damals nicht aufgepasst zu haben. Desdo mehr genieße ich die Erkundungstouren mit Kira und Basti jenseits der üblichen Pfade!

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