Homelife versus Vanlife – Resumè der reisefreien Wochen

Lang war es nun sehr still hier auf unserem Blog.

Es gibt immer wieder Zeiten, in denen „passiert“ einfach ein Social Media Urlaub. Da kann man sich noch so sehr dazu aufraffen wollen einen neuen Post zu machen, dass Lieblingsvideo hochzuladen oder einen Reisebericht zu schreiben.

In den letzten Wochen konnten wir unsere Reise Revuè passieren lassen und nach und nach feststellen, wie unsere Gedanken immer wieder die gemeinsame Zeit an der Ostsee umkreisten.

Gestern Abend saßen wir drei beim gemeinsamen Abendessen und haben uns darüber unterhalten, inwiefern sich das Vanlife in Broady von unseren Gewohnheiten in der Wohnung unterscheidet.

 

Abendroutine und „the morning after“


Vanlife

Niemals hätten wir gedacht das sich unsere Leben in diesem Punkt doch so sehr voneinander unterscheiden.

Egal ob wir noch unterwegs waren, oder den Tag an einem Ort genossen haben: Gegen 22:00 Uhr wurden wir müde. Das Bett wurde gerichtet, die Zahnbürste ausgepackt – es wurde im Allgemeinen viel ruhiger um uns herum. Kira hat am frühen Abend ihr Abendessen genossen, wir aßen wenn der Hunger sich gemeldet hat und vor dem Bettumbau gab es noch einen Abendspaziergang. Selten ging bei uns nach 23:00 Uhr das Licht aus – alles passierte ganz automatisch – im Rythmus der Natur.

In der Früh gegen 08:00 Uhr wurden wir dann durch die Freunde der Natur geweckt. Vögel, Hähne das Meeresrauschen – oder Kira!

Leute – ganz unter uns: Dieser Rythmus ist einfach traumhaft. Vor allem hat es sich entwickelt ohne einen nervigen Handywecker, der uns morgens aus dem Bett schmeißt, oder der zeitlich verplfichtende Gedanke an den nächsten Morgen der uns am Abend ins Bett zwingt.

Last but not least:

Es gab viel weniger Beziehungsprobleme! Dadurch, dass es kaum mediale Einflüsse gab, wir keine getrennten Räume haben ( abgesehen von „auf der Dachterasse“ oder „im Auto“) und sich unsere Rythmen irgendwie aufeinander abgestimmt haben hatten wir unfassbar harmonische Einschlaf – und Aufwachmomente miteinander.

Homelife

Langes Wachbleiben, der Abend zieht sich bis nach 24:00 Uhr… gegessen wird schwer und spät, man setzt sich einfach fest. Man hat ja so vieles, dass einen beschäftigt.

Morgen um 10:00 Uhr öffnet man schwerfällig die Augen, streckt sich und möchte am liebsten nochmal im Land der Träume versinken…

Wir sind froh wenn es endlich wieder auf Reisen geht!

 

Mutter Natur


Vanlife

Draußen wachwerden, spazieren gehen, frühstücken, sitzen, schwimmen, Kräuter suchen, mit dem Hund spielen, einkaufen, die Umgebung entdecken, Tiere beobachten, draußen duschen, mit offener Tür einschlafen…

Während der Reise sind wir quasi ausschließlich in der Natur.

Und das tut sowas von gut! Man fühlt sich viel wacher, frischer, lebendiger – vielnäher am Leben!

Homelife

Man wacht morgens auf, den Raumduft der Nacht in der Nase, Haustür geschlossen und die Fenster erlauben einem nur einen kleinen Blick hinaus. Man wandelt, abgesehen vom Morgenspaziergang in der Wohnung umher, abgeschirmt von dem was sich vor der Tür abspielt.

Irgendwie setzt man sich auch hier wieder fest, kommt immer seltener auf die Idee mal den ganzen Tag outdoor zu sein…

Ich muss sagen, dass es schon ein wunderschönes Gefühl ist, zu wissen, dass man quasi mit seiner Wohnung draußen in der Natur steht, und weiß, dass egal was man für ein Wehwechen hat, einfach kurz ins Auto steigen kann.

Die Vorbereitungen die getroffen werden müssen, wenn man aus der Wohnung einen Ausflug unternehmen möchte sind im Vergleich dazu nervtötend.

Es ist so schön, das „in der Natur sein“, als alltägliche Gegebenheit sehen zu können und nicht gestresst darauf hin planen zu müssen.


 

Es gibt so viele Dinge, die einem auffallen, die sich ändern oder man durchaus mehr wertzuschätzen weiß.

Wir sind unfassbar gespannt, welche Erfahrungen wir nach dem zweiten Teil unserer Reise mit euch teilen können!

 

Schriftzug_dasKleineGlueckImLeben

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